Germanen und Römer
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Germanen
und
Römer

ein Online-Lexikon
von Wolf Mittag

Lexikon: Germanen und Römer: Inhalt
Vorgeschichte: Herkunft der Germanen, Kelten und Römer
Die Kelten, Nachbarn der Germanen
Die Römer, Beherrscher der bekannten Welt
Rom unter Augustus, dem ersten Kaiser
Die Germanen
Siedlungsraum und Nachbarvölker
Germanische Stämme
Germanische Siedlungen und Dörfer
Häuser
Aussehen
Kleidung
Waffen und Kriegsrüstung der Germanen
Lebensweise
Nahrung
Nahrung bei den Römern
Körperpflege
Gesundheit
Landwirtschaft
Handwerk
Handel
Währung und Preisbeispiele
Besitz
Sprache der Germanen: Herkunft und Erbe
Gesellschaft und Staat
Sippe
Rolle der Frau
Unfreie
Adel
Gefolgschaft
Die heidnische Religion
Die wichtigsten germanischen Götter
Zauberei
Kunst und Kultur der Germanen
Ansichten der Kulturvölker über die Barbaren
Sklaverei im Römischen Reich
Krieg
Römische Legionen
Römische Eroberung Germaniens
Römische Herrschaft über Germanien
Scheitern der römischen Herrschaft über Germanien
Folgende Jahrhunderte: Blüte und Niedergang des Römischen Reiches
Literaturempfehlungen
Impressum
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Germanische Siedlungen und Dörfer

Im benachbarten Gallien (heutiges Frankreich) gab es seit etwa 200 v.Chr. Städte mit mehreren tausend Einwohnern, in Italien und Griechenland existierten seit Jahrhunderten Großstädte, und in Mesopotamien und Ägypten sogar seit Jahrtausenden.

Die Germanen lebten dagegen in Dörfern mit einer Einwohnerzahl von meistens nur 80 bis 100 Menschen: Ungeplante Siedlungen aus einzelnen Bauernhöfen mit Äckern und Gärten. Die Häuser standen oft so weit voneinander entfernt, daß römische Reisende die Siedlungen gar nicht mehr als Dörfer erkennen konnten, sondern meinten, es wohne jede Familie ganz für sich alleine.

Die einzelnen Häuser wurden von Großfamilien bewohnt, meistens 8 bis 10 Familienmitgliedern, Knechten und Mägden. Verwandte Familien bildeten eine Sippe. Ein Dorfverband bestand in der Regel aus mehreren größeren Sippen.

Neben diesen verstreuten Weilern gab es auch befestigte Dörfer, wo die Häuser zwangsläufig enger zusammenstanden. Andere Germanen lebten dagegen in völlig einzeln stehenden Gehöften. Die meisten dieser Siedlungen lagen in der Nähe von Flüssen.

Die Stammesgebiete waren sehr dünn besiedelt, nach heutiger Schätzung mit nur 5 bis 7 Einwohnern pro qkm (heutiges Deutschland: 230 Einwohner pro qkm, aber USA: auch nur 30 Einwohner pro qkm).









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